Wege durch den Paragraphendschungel 2018-PraktikantInnen, Werkvertrag, neue Selbständige und freie DienstnehmerInnen

Vertragsgestaltung? Sozialversicherung? Steuern? Der Paragraphendschungel gibt freien DienstnehmerInnen, WerkvertragnehmerInnen und PraktikantInnen Antworten!

Ab wann bin ich sozialversicherungspflichtig? Wie kann ich mich als NeueR SelbstständigeR bestmöglich absichern? Ab wann muss ich Einkommenssteuer bezahlen?
Der Paragraphendschungel gibt freien DienstnehmerInnen, Neuen Selbstständigen, Ein-Personen-Unternehmen und PraktikantInnen die richtigen Antworten!

Der Paragraphendschungel beantwortet die wichtigsten Fragen für atypisch Beschäftigte und PraktikantInnen über Sozialversicherung, Steuer und Recht – mit allen aktuellen Zahlen zu Versicherungsgrenzen, Geringfügigkeit und Steuer, sowie Vertragsgestaltung im Freien Dienstvertrag, Werkvertrag und für Praktika.

Den Download für diese Broschüre findest du unter diesem Artikel.

https://www.gpa-djp.at/cs/Satellite?blobcol=urldata&blobheadername1=content-type&blobheadername2=content-disposition&blobheadervalue1=application%2Fpdf&blobheadervalue2=inline%3B+filename%3D%22Paragraphen-Dschungel_2018.pdf%22&blobkey=id&blobnocache=false&blobtable=MungoBlobs&blobwhere=1342641270017&ssbinary=true&site=A03

 

 

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Kein Praktikum zu vergeben

„Leute, hört auf mit dem Scheiss! Ich schreib jetzt mal was ganz Irgendwasmitmedienmacher-untypisches: ich will niemanden, der kostenlos für mich arbeitet! Wenn ich es mir leisten könnte, jemanden so einzustellen, wie es sich gehört (bei ‘ner Vollzeitstelle so, dass man auch davon leben kann und versichert ist), dann will ich jemanden haben, der nicht nur richtig gut ist, sondern auch weiss, was er und seine Arbeit Wert sind, der nicht nach Abzug der Miete die Begeisterung verliert, weil er ständig darüber nachdenkt, wie er bis zum 30en kommt, oder wann die Bank wegen des Dispo anruft, der sich von seinem Gehalt vernünftige Klamotten für den Termin mit dem Kunden leisten kann, der vom Kunden ernst genommen wird und der nicht Abends noch irgendwo jobben muss, damit er tagsüber bei mir Kaffee kochen kann, nachdem er selbst 3 Tassen trinken musste, um sein Schlafdefizit zu übertünchen…“ Das schreibt Marco Fechner auf Samstagvormittag.de. Wenn es nur mehr von solchen Arbeitgeberinnen gäbe…

Den ganzen Artikel könnt ihr hier nachlesen:

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Mythos Praktikum: Arbeiten zum Nulltarif

Immer mehr junge ArbeitnehmerInnen finden sich in Scheinselbständigkeit, Praktika und Volontariaten wieder. Unsere GPA-djp Jugend Wien Funktionärin Julia Coufal hat darüber für progress einen Bericht geschrieben.
https://www.progress-online.at/artikel/mythos-praktikum

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Der Praktika Schmäh: Arbeiten in der unbezahlten Dauerschleife

Für den Kontrast Blog hat Veronika Bohrn Mena (GPA-djp Interessengemeinschaften) über Praktika geschrieben: „Es gilt sich zu Wort zu melden, sich zu organisieren und dagegen zu halten. Wehren wir uns!“

Den ganzen Artikel findest du hier

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Praktika-Umfrage: So gehts SchülerInnen und Studierenden beim Berufseinstieg

Warum haben wir diese Umfrage gemacht?

Die GPA-djp Jugend macht seit Jahren auf die prekäre Praktika-Situation vieler SchülerInnen und Studierender aufmerksam. Mit unserer Praktikums-Umfrage lassen wir nicht locker und wollen aufzeigen, dass die Generation Praktikum nicht ein Luxusproblem einiger weniger ist, auch wenn sie noch so gerne herunter gespielt wird. Junge Menschen haben ein Recht auf  faire, gerechte Bezahlung und Anstellung – genauso wie ältere.

Alle Ergebnisse findest du in unsere Broschüre.

Hier gehts zum Download der Broschüre.

Ferienjob, Praktikum, Volontariat
Das „Praktikum“ gibt es laut Arbeitsrecht eigentlich gar nicht, was es gibt ist ein sogenanntes „Pflichtpraktikum“ und ein „Volontariat“. Ein „Ferienjob“, ein „Ferialpraktikum“ oder auch ein freiwillig absolviertes „Praktikum“ neben der Ausbildung und sogar danach, das sind laut Arbeitsrecht ganz normale befristete Dienstverhältnisse. Mehr dazu findest du auf dieser Plattform oder auf www.jugend.gpa-djp.at

Die Studie und die Broschüre wurden aus Mitteln des Bundesmnisteriums für Familien und Jugend gefördert.

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Worum es uns geht

Diese Plattform dient dazu, die Rechte von jungen Menschen in der Arbeitswelt durchzusetzen. Damit sie das Geld bekommen, das sie für ihre Arbeit auch verdienen! Aktuelle aber auch ehemalige Praktikantinnen und Praktikanten können ihr Praktikum anonym melden.

Wir suchen und stellen auch Beispiele besonders dreister Ausschreibungen von Praktika und Jobs für BerufseinsteigerInnen online. Die Erfahrung zeigt: Ausschreibungen lassen Rückschlüsse auf die tatsächlichen Arbeitsbedingungen zu und sind ein erster Indikator dafür, ob PraktikantInnen und BerufseinsteigerInnen angemessen und rechtskonform behandelt werden. Du hast eine besonders dreiste Ausschreibung bei der Hand? Dann schicke sie uns doch unter: jugend@gpa-djp.at

Du glaubst nicht, dass PraktikantInnen dreist behandelt werden? Dann schau dir mal dieses Video an.

Wehr dich!
Hier kannst du uns anonym mitteilen, wie das Praktikum im Unternehmen bei dir abläuft oder abgelaufen ist. Deine Informationen leiten wir an die Gebietskrankenkassen weiter, die das Unternehmen indem du tätig bist oder warst dann gegebenfalls prüfen.
Wehr dich hier!

Wegen der vielen Inserate mit unzumutbaren, illegalen Arbeitsbedingungen und Entlohnungsmodalitäten, die uns aktuell gemeldet werden, müssen wir davon ausgehen, dass eine hohe Anzahl der Praktikaverträge die abgeschlossen werden, dem in nichts nachstehen. Gegen Inserate können wir rechtlich nicht vorgehen, gegen Dienstverhältnisse die gegen das Arbeitsrecht verstoßen aber sehr wohl. Deshalb bieten wir ab sofort auch an, deinen Vertrag zu überprüfen.

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Jobsuche mit Uni-Abschluss

Ein Studium alleine ist schon lange leider keine Garantie mehr für einen Job. Im derStandard.at-Forum haben User über ihre Erfahrungen gesprochen. Ein Studium ist bloß eine Voraussetzung neben anderen Qualifikationen, wie zusätzliche Auslandserfahrungen, absolvierte Praktika und Sprachkenntnisse.

http://derstandard.at/2000050473135/Jobsuche-mit-Uniabschluss-User-und-ihre-Erfahrungen-auf-dem-Arbeitsmarkt

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Praktika dürfen nicht zum lohnenden Geschäftsmodell für Unternehmen auf Kosten junger Menschen gehen

Länge der Praktika nimmt zu, schlechte oder gar keine Bezahlung – aktuelle Umfrage bestätigt Handlungsbedarf

Sechs von zehn (61 Prozent) der Studierenden bzw acht von zehn (82 Prozent) der SchülerInnen, die eine BMS oder BHS besuchen, müssen im Rahmen ihres Studiums / ihrer Schulausbildung ein Pflichtpraktikum absolvieren, das bestätigt eine aktuelle Umfrage der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier). Befragt wurden 400 Studierende und SchülerInnen, die eine BMS, BHS oder eine sonstige berufsbildende Schule besuchen. Weiterlesen

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Bezahlen statt Ausbeuten!

Die Anrufe von SchülerInnen und Studierenden werden in der Ferienzeit nicht weniger, im Gegenteil – gerade im Sommer häufen sich bei uns die Anfragen wegen ausbleibender Bezahlung, fehlender Ausbildung oder anderen Problemen bei Praktika. Auch auf der Watchlist-Praktikum kommen in den Sommermonaten mehr Meldungen über schlechte Entlohnung, unbezahlte Überstunden, Wochenendarbeit im Praktikum und vieles mehr.

Nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch einfordern – die GPA-djp-Jugend startet deswegen auch heuer wieder eine Info-Tour durch alle Bundesländer. Wir informieren bis zum Ferienende in ganz Österreich über die Rechte von PraktikantInnen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Den Auftakt unserer österreichweiten Aktionstage am 22. Juli, um PraktikantInnen über ihre Rechte zu informieren, haben wir am Grazer Hauptbahnhof mit einer Frühstücks-Aktion gemacht. Am Samstag danach sind die Badegäste im Moorbad Schrems informiert und mit Wasser versorgt worden.

Es ist wirklich nicht zu tolerieren, dass Praktika immer öfter zum lukrativen Geschäftsmodell für Unternehmen werden. Der Kampf gegen die Ausbeutung von PraktikantInnen bleibt auf unserer Agenda!

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Arbeitskräfte zum Schnäppchenpreis

Arbeitskräfte zum SchnäppchenpreisEin Praktikum ist ein Ausbildungsverhältnis. Von unserer täglichen Arbeit wissen wir aber, dass es das in den seltensten Fällen ist. Anstatt junge Menschen auszubilden, werden sie in der Regel als billige oder gratis Arbeitskräfte ausgenutzt. Unter dem Schein eines Praktikums werden sie als Karenzvertretung, Urlaubsvertretung oder systematisch als billige Arbeitskräfte auf bestimmte Zeit ins Unternehmen geholt. Oft auch mit der Aussicht auf Fixanstellung, für die später aber das Geld fehlt. Die Arbeitsleistung, die erbracht wird, ist die eines regulären Mitarbeiters oder Mitarbeiterin – bezahlt werden vielleicht 200 bis 500 Euro, wenn überhaupt. Oftmals bekommen „PraktikantInnen“ für ihre Arbeit von 38,5 Wochenstunden gar nichts. Die Generation Praktikum ist Realität. Zwar gibt es immer wieder Institutionen wie das AMS oder die Wirtschaft, die behaupten ihre Zahlen können das nicht bestätigen. Unsere Erfahrung und Beratung von unzähligen Betroffenen sagt anderes.

Denn auch, wenn in einem standard.at Artikel steht, dass drei von vier jungen Erwachsenen innerhalb eines Jahres nach Abschluss der Ausbildung eine mindestens dreimonatige Stelle finden und durchschnittlich ja eh nur ein Praktikum gemacht wird, heißt das für uns nicht, dass alles gut ist. Denn was ist mit den 25%, die keine Stelle finden? Und wer kann mit einer dreimonatigen Stelle beginnen sein Leben zu planen oder von Sicherheit sprechen? Mal ganz abgesehen davon, ob die jungen BerufseinsteigerInnen sich in Jobs finden, für die sie ausgebildet wurden oder, ob sie einer Arbeit nachgehen, die gar nichts mit ihrem Studium oder Berufsausbildung zu tun haben. Das wird nämlich bei solchen Statistiken meist nicht untersucht.

Wenn Unternehmen PraktikantInnen suchen, die ein abgeschlossenes Studium und mehrjährige Berufserfahrung haben sollen, sowie eigenständiges Arbeiten im Ausmaß von 40 Stunden verlangen und dafür nichts bezahlt wird, weil das „ja mittlerweile üblich ist“, dann darf sich niemand wundern, wenn wir sie wegen Lohn- und Sozialdumping anzeigen. Die Watchlist-Praktikum liefert uns solche Fälle schwarz auf weiß. Mehr als 100.000 Zugriffe und hunderte Meldungen über Missstände bei Praktika sind genug Beweis, dass gegen die Ausbeutung junger Menschen vorgegangen werden muss. UnternehmerInnen sollten sich vorher überlegen ob sie eine Arbeitskraft benötigen oder jemanden mithilfe eines Praktikums ausbilden wollen, und nicht uns vorwerfen, dass wir mit der Watchlist jungen Menschen die Chancen auf Berufserfahrung zerstören. Dieser Vorwurf zeigt nur die Angst der UnternehmerInnen, Arbeitskräfte nicht mehr zum Schnäppchenpreis haben zu können.

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